Förderverein Mahnmal KriegsgefangenenlagerSTALAG XI ADie Gedenkveranstaltung 2026 Etwa 30 Personen, unter ihnen auch Vertreter der französischen, der polnischen und der ukrainischen Botschaft, des Landtages, verschiedener militärischer Dienststellen, der Gedenkstättenstiftung und der Landeszentrale für politische Bildung, sowie Bürger und Bürgerinnen der umliegenden Gemeinden haben sich am 02. Mai 2026 zum ehrenden Gedenken am Mahnmal eingefunden. Der Vereinsvorsitzende (Bild 1) wies in seiner Rede darauf hin, das es beim Mahnen und Erinnern längst nicht nur um die Vergangenheit ginge. Die vielen Opfer von Krieg und Gewalt auch und gerade in der heutigen Zeit sollen uns mahnen in unserem Streben für eine friedliche Welt nicht nachzulassen. Die Gedenkrede hielt erstmals mit der Abiturientin Emily Claus (Bild 2) eine Anghörige der jungen Generation. In ihrer Rede sprach sie von der Aufgabe der Jugend, nicht wieder zu Tätern zu werden und unterstreicht deshalb die Wichtigkeit des Mahnens und Gedenkens. In ihren kurzen Redebeiträgen schilderten die Linkenabgeordnete Christin Heiß, der stellvertretende Leiter der Landeszentrale für politschen Bildung Matthias Stübig (Bild 3), der evangelische Militärpfarrer Paul Hörenz (Bild 4), der Vorsitzende des Kleinbahnvereins Jerichow I Kilian Kindelberger (Bild 5) sowie der Kommandeur des Logistikbataillons 171 Fregattenkapitän Sebastian Rades (Bild 6) die Notwendigkeit einer auf die Vergangenheit und das Heute gerichteten Erinnerungskultur aus ihrer Sicht. Im Anschluss wurden durch die Teilnehmer im feierlichen Rahmen Kränze und Gestecke in Gedenken an die Opfer am Mahnmal niedergelegt. (Bild 7) Für die musikalische Umrahmung sorgte Frau Kornelia Frenkel vom Bläserkreis Möckern mit ihrer Querflöte.
Die nächste Gedenkveranstaltung findet voraussichtlich am 24. April 2027 statt.
Der Verein Der „Förderverein Mahnmal Kriegsgefangenenlager STALAG XI A e.V.“ wurde 2006 gegründet. Ihm gehören zur Zeit 8 Mitglieder aus allen Bevölkerungsschichten an. Ziel des Vereins ist es für die Angehörigen der im Lager inhaftierten und ums Leben gekommenen Kriegsgefangenen einen Erinnerungsort zu schaffen, der über die Region und das Land Sachsen–Anhalt hinaus zeigt, dass die Toten nicht vergessen sind und sich Deutschland auch an diesem Ort seiner Verantwortung bewusst ist. Als erstes sichtbares Zeichen gelang mit Hilfe der Kulturstiftung des Bundes und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung die Errichtung und feierliche Einweihung des Mahnmals im Jahre 2009. Die historischen Forschungen in Zusammenarbeit mit der Gedenkstättenstiftung Sachsen-Anhalt zur Ermittlung von Namenslisten, Daten und Fakten zur Geschichte des Lagers und der Gefangenen sollen die Voraussetzungen für eine umfassende Information von Hinterbliebenen, interessierten Schulklassen, Vereinen und Privatpersonen schaffen. Natürlich gehört zu den Aufgaben des Fördervereins auch die Pflege des Mahnmals und seines Umfeldes. Dazu werden regelmäßig Arbeitseinsätze durchgeführt. Durch die Gedenkstättenstiftung des Landes Sachsen-Anhalt erhält der Verein umfangreiche fachliche Unterstützung. Zur Abstimmung der weiteren Zusammenarbeit wurde der Förderverein in eine Arbeitsgruppe integriert, in der die Gedenkstättenstiftung, das Kultusministerium, alle Fraktionen des Landtages von Sachsen-Anhalt und die Stadt Gardelegen als Träger der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe vertreten sind Bitte Tragen Sie sich auch in unser Gästebuch ein!
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